Fahrradwall

Unfallgefahr durch Parkstoppsteine

Auch der ADFC sieht durch die Aufbringung der Parkstoppsteine (Foto)  unmittelbar neben der Radwegeführung am Rad-Wall eine latente Unfallgefahr für die Radfahrenden. Die Oberfläche ist rau, kratzig, so dass sich beim Sturz und Rutschen über die Steine  schlimme Schürfwunden ergeben können.

Dass die Stadtverwaltung diese Steine zum Schutz der Radfahrenden auserkoren hat, passt zu ihrer langjährigen Interpretation der Schutzbedürftigkeit dieser Verkehrsteilnehmer. So werden auch Pfosten mittig auf Radwege gesetzt, damit diese dafür sorgen, dass Autos diese nicht widerrechtlich benutzen können. Dies führt allerdings immer wieder dazu, dass Radfahrende mit diesen kollidieren und sich teilweise schwerst verletzen.

Abhilfe bei den Parkstoppsteinen am Wall könnten abgerundete Plastik- oder Vollgummistoppsteine schaffen. Diese werden schon in Hörde Nortkirchenstraße bei Wilo eingesetzt (Foto).

Unabhängig davon begrüßt der ADFC auch den Vorschlag von Architekt Herrn Kaulisch, den Radweg höher zu bauen und hierbei geschickt zur Entsiegelung beizutragen und die Umwelt zu schonen. Das beinhaltet dann natürlich eine andere Logistik im Reinigungs-und Streudienst insbesondere im Winter.

Fotos: Kibo

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https://dortmund.adfc.de/artikel/fahrradwall-1

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