Undefinierter Radweg Phönix West

Undefinierter Radweg Phönix West © ADFC DO Karl-Heinz Kibowski

Der ADFC schlägt Fahrradstraße auf Phönix-West vor

 

Die Robert-Schumann-Straße auf Phönix West ist eine wichtige und viel benutzte Verbindungsstraße sowohl für den Alltagsradverkehr als auch für den Freizeitradverkehr zwischen Brünninghausen und Hörde zum Phoenix-See und weiter in Richtung Aplerbeck.

 

Die jetzige Lage ist unklar, unbefriedigend und zum Teil durch parkende Autos gefährlich. Daher hat der ADFC nun eine Eingabe an die Bezirksvertretung Hörde gemacht, hier eine Fahrradstraße einzurichten.

Vollständige Eingabe:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bürger machten den ADFC darauf aufmerksam, dass sie auf der Robert-Schumann-Str. immer wieder von schnellen Autofahrern bedrängt werden und es dort auch schon zu Verkehrsunfällen gekommen ist.

Die Robert-Schumann-Str. ist eine wichtige und die direkte Verbindungsstraße sowohl für den Alltagsradverkehr zwischen Brünninghausen (in Verlängerung aus Kirchhörde, Barop und Hombruch kommend) und Hörde als auch für den Freizeitradverkehr zum Phoenix-See und weiter in Richtung Aplerbeck – Holzwickede sowie in Gegenrichtung.

Entsprechend wird diese Straße auch von vielen Pedalisten genutzt. Leider dient der Weg auch für einige Autoposer und -raser trotz der Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h als Rennstrecke.

Der ADFC hält in diesem Bereich die Ausweisung einer Fahrradstraße für erforderlich, weil der Radverkehrsanteil schon erheblich ist und noch größer zu erwarten ist und weil die Fahrradstraße zum Schutz der Radfahrenden beitragen würde. Der hier dann zugelassene Autoverkehr müsste mehr Rücksicht auf die Radfahrenden nehmen und diese dürften legal nebeneinander fahren. Die Gefährdungen für die Radfahrenden würden zurück gehen. Dies würde sicherlich auch von der Polizei positiv bewertet.

Die Fahrradstraße sollte vom Kreisverkehr im Westen über die Robert-Schumann-Str. und die Konrad-Zuse-Str. bis zum Elias-Bahn-Weg ausgeschildert werden.

Uns ist bewusst, dass es große Betriebe mit entsprechenden Parkplätzen in diesem Bereich gibt. Diese werden aber in der Regel von den Mitarbeitenden nur zu Dienstbeginn und -schluss befahren und am Wochenende, wo besonders viel Fahrradverkehr vorherrscht, geht der motorisierte Individualverkehr deutlich zurück. Der Abschnitt der Fahrradstraße muss entsprechend für Anliegerverkehre freigegeben werden.

Wir bitten, die Forderung des ADFC auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung zu setzen und hoffen auf eine positive Bewertung mit dem Auftrag seitens der BV an die Verwaltung, die Umwidmung zu prüfen und umzusetzen.

Mit freundlichem Gruß
Werner Blanke
ADFC Dortmund e.V.
Vorsitzender

 

Downloads

Phönix West

Phönix West

Copyright: ADFC DO Karl-Heinz Kibowski

900x1200 px, (JPG, 344 KB)

Phönix West 1

Phönix West 1

Copyright: ADFC DO Karl-Heinz Kibowski

2048x1536 px, (JPG, 815 KB)

Verwandte Themen

Verlängerung der Mitgliedschaft der Stadt Dortmund in der AGFS

Verlängerung der Mitgliedschaft der Stadt Dortmund in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte …

Fahrradparkhaus vor der Haustür in Dortmund

Im Frühjahr 2016 hat der ADFC Kreisverband Dortmund den Betrieb von „Fahrradhäusern“ in Dortmund vom befreundeten VCD…

Radschnellweg RS 1 in Dortmund

Wie wir der Presse entnehmen, verzögert sich der Baustart erneut.

Umweltverbände fordern Ende der Blockade gegen Pop-up-Radwege

Mehr Tempo bei der Verkehrswende nötig - OB Westphal muss Tempo-30-Ankündigung muss nun schnell umsetzen

Verkehrspolitische Forderungen ADFC Dortmund

Was in Dortmund erforderlich ist:

Die Verkehrswende

Mehr Platz fürs Rad

Mehr Platz für Menschen

Neue rote Pflasterung

Forderungen des ADFC zur Umverteilung des Verkehrsraums an der Ardeystraße

Die Verkehrswende ist ein wesentlicher Bestandteil der Klimawende. Alle Anstrengungen müssen getroffen werden, den…

Radverkehr Zille-/Gotthelfstraße in Dortmund

Im Bereich zwischen Zille- und Gotthelfstraße, wo die vielen Geschäfte sind, wurden beidseitig Schutzstreifen markiert.

Verbesserung "Emscherweg" an der Strickerstraße in Aplerbeck

Der Weg wurde am 14./15. April asphaltiert, was der ADFC vor 1,5 Jahren beantragt hatte.

https://dortmund.adfc.de/artikel/der-adfc-schlaegt-fahrradstrasse-auf-phoenix-west-vor-1

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Ich möchte dabei sein!

Bleiben Sie in Kontakt