MatildaWrede

Langwährende Verbesserungen für den Radverkehr

Drei Beispiele, wie kleine Verbesserungen für den Radverkehr bis zu neun Jahre dauern – und endlich in 2021 verwirklicht wurden

1. Zugewachsener, verschwundener Radweg wieder freigelegt und nutzbar gemacht

Die ehemalige Bahntrasse zwischen Schüren und Neuasseln, wurde 1985 zu einem Rad- und Wanderweg ausgebaut. Der Weg im östlichsten Teil zwischen Leni-Rommel-Straße und Schwarzer Weg /Matilda-Wrede-Straße wuchs immer mehr zu, war nur noch ein schmaler Pfad. Ein Antrag im Januar 2015 an das Tiefbauamt, eine genügende Wegebreite wieder herzustellen, wurde aus finanziellen Gründen abgelehnt; zudem gäbe es parallele Wege und Straßen. Schließlich waren die letzten 50 m von der B1-Brücke bis zumSchwarzen Weg ganz mit Sträuchern zugewachsen, der Weg war ganz verschwunden, noch nicht einmal ein Trampelpfad existent. Im Juni 2017 stellten die beiden zuständigen Bezirksvertretungen, Aplerbeck und Brackel Anträge zur Wiederherstellung des Weges. Der Bereich in Aplerbeck von Leni-Rommel-Str. bis zur B1-Brücke wurde im November 2017 wieder hergerichtet, aber nicht die letzten 50 m bis zum Schwarzen Weg im Bereich Brackel.  Ein inzwischen pensionierter Mitarbeiter des Grünfächenamtes bezweifelte sogar, das hier jemals ein Weg gewesen sei. Auf alten Luftbildern, Ende der 1980er, ist der Weg aber zu eindeutig erkennen. Immer wieder gab es Hinderungsgründe, um den völlig verschwundenen Weg wieder herzustellen. Das geschah erst jetzt im März. So kann von der Leni-Rommel-Str. jetzt direkt bis Schwarzer Weg /Matilda-Wrede-Str. gefahren werden, ohne illegal den Bürgersteig der nahe gelegenen Aplerbecker Str., in Fahrtrichtung Osten, sogar als „Geisterfahrer“ als Ersatzweg befahren zu müssen.

2. Radgerechte Zufahrt in Mengede erst nach 9 Jahren geschaffen

Von der Straße „Grüner Bogen“, die im Neubaugebiet „Erdbeerfeld“ in Mengede in 2012 angelegt wurde, führt ein Fuß-/Radweg durch Wiesen zur Straße Roonheide. Von der Straße muss nach rechts zum Radweg gefahren werden, es wurde aber nur nach links eine Verbindung zum dortigen Fußweg geschaffen. Im Mai 2012 schrieb der ADFC schon an das Tiefbauamt für die passende Radwegzufahrt. Doch diese wurde vergessen. So bildete sich über die Wiese zum Radweg ein Trampelpfad trotz des anstößigen Kantsteins davor. Seitdem wiederholte der ADFC mehrmals das Anliegen. Erst jetzt im März wurde die notwendige Verbindung geschaffen, auch nachdem die Bezirksvertretung Mengede im November 2020 einen entsprechenden Antrag gestellt hatte: Der Kantstein wurde beseitigt, der Trampelpfad als Weg, nach rechts zum Radweg, ausgebaut.

3. Fuß-/Radweg in Verlängerung Linigmannstraße - 100 m schlechter Weg nach sechs Jahren endlich asphaltiert

Der beschilderte „Emscherweg“ wechselt in Schüren an der Bergparte von der Süd- auf die Nordseite und nach 700 m wieder auf die Südseite. Von der Bergparte kann man als Alternative über die Linnigmannstraße direkt auf der Südseite bleiben. Doch in Verlängerung der Rampe von dieser Straße in das Emschertal gab es jahrelang einen schlechten Weg. Ein erster Antrag zur Verbesserung wurde im Februar 2015 gestellt mit wiederholten Eingaben. Die letzten 100 m Weg wurden endlich auch jetzt im März asphaltiert.

ADFC Dortmund Karl-Heinz Kibowski

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https://dortmund.adfc.de/artikel/langwaehrende-verbesserungen-fuer-den-radverkehr-1

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