Parcours Kiste

 

Dieser Fahrradparcours soll helfen, die Geschicklichkeit auf spielerische Art und Weise zu fördern und somit die Sicherheit für die Teilnahme am Verkehr zu erhöhen.

 

Als Teil der Verkehrssicherheitsarbeit hat der ADFC Dortmund hat bereits Mitte der 80er Jahre damit begonnen, spezielle Übungen für Radler zu entwickeln. Sie wurden im Laufe mehrerer Jahrzehnte in Schulen, Kindergärten und auf vielen öffentlichen und privaten Veranstaltungen erprobt und weiterentwickelt. Ermöglicht wurde all das durch den Einsatz haupt- und ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer.

Diese ADFC-Roller- und Fahrradparcourskiste ist eines Ergebnis dieser Arbeit. Sie wird ergänzt durch die Broschüre "Fahrradfahren leicht gemacht", die nebenstehend zum Download angeboten wird. Die letzten Ergänzungen der Parcourkiste entstanden im Rahmen des Verkehrssicherheitsprojekts für Kinder und Jugendliche mit Flucht- oder Zuwanderungshintergrund.

Dieser Fahrradparcours soll helfen, die Geschicklichkeit auf spielerische Art und Weise zu fördern und somit die Sicherheit für die Teilnahme am Verkehr zu erhöhen. Der Parcours ist für alle Altersgruppen geeignet. Die Übungen können, je nach vorhandener Erfahrung, entsprechend abgewandelt werden.

In erster Linie fördern die Übungen die sichere Beherrschung des Fahrrads. Obwohl sie reale Fahrsituationen simulieren, geht es nicht um die Herstellung eines Bezugs zur Verkehrssituation, sondern um die spielerische Schulung von Motorik und Feinmotorik. Das ist die Voraussetzung dafür, sich später geschickt im Verkehr verhalten zu können. Bei den Übungselementen handelt es sich jeweils um Empfehlungen, denn die Materialien lassen vielfältige Variationen und Möglichkeiten zu. Viel Spaß ist garantiert.

Empfohlen wird, dass zu den fahrpraktischen Übungen bei Kindern eine Bezugsperson dabei ist, um die Durchführung zu unterstützen. Dies ist zum einen bei der Umsetzung des Parcours sehr hilfreich und zum anderen lernen die Helfenden, die Fähigkeiten ihrer Kinder/Enkelkinder besser einzuschätzen. Durch die Vielfalt der Variationen der Elemente ist die Parcourskiste auch bei Fahrradtrainings für Erwachsene, Senioren oder Pedelec-Einsteiger geeignet. Sie fördert, verfeinert und überprüft das Fahrgefühl und die Koordinationsfähigkeit. Die eigene Kreativität ermöglicht unzählige Varianten. Auch Menschen mit Behinderungen können ihre Fähigkeiten durch die einzelnen Übungen steigern.

Der ADFC hofft, dass seine Roller- und Fahrradparcourskiste für viele Aktionen genutzt wird und wünscht Ihnen viel Erfolg und Spaß bei Ihren Veranstaltungen. .

Wenn Sie noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an die Experten des ADFC.

Die Leihgebühr der Parcourkiste beträgt 5 Euro/Woche - Kaution 50 Euro.

Das Begleitheft Roller- und Fahrradparcourskiste hier ankli

Leparello 2021 Fahrrad fahren leicht gemacht, siehe auch https://dortmund.adfc.de/neuigkeit/leparello-fahrrad-fahren-leicht-gemacht-2021-1

Urkunde

 

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Werkstatt und Fahrradtreff in Do-Huckarde

 

Beratung rund um das Fahrrad und Pedelecs

https://dortmund.adfc.de/artikel/parcour-kiste

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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