Fahrrad Routen in und um Dortmund

 

Die schönsten Fahrrad Routen in und um Dortmund mit GPX Datei

 

Die schönsten Routen mit dem Fahrrad in und um Dortmund

Der ADFC Dortmund hat die schönsten Rundtouren mit dem Fahrrad in und um Dortmund in den letzten Jahren entwickelt und stellt diese allen Fahrrad Freunden zur Verfügung. Wir weisen darauf hin, diese Touren sind nicht ausgeschildert. Teilweise wurden die Radtouren in Zusammenarbeitet mit den Dortmunder Ruhrnachrichten erstellt. In der Beschreibung machen wir darauf aufmerksam.

Hinweis:

  • Das Nachfahren der Tourenvorschläge geschieht auf eigene Gefahr.
  • Auch hinsichtlich der Befahrbarkeit der Wege und Straßen können wir keine Gewähr übernehmen.
  • Für die gezielte Vorbereitung ist es empfehlenswert, sich die Strecken vorher auf einer digitalen Landkarte anzusehen.
  • um die GPX-Datei zu laden auf die km-Zahl klicken oder zum Thema gehen.

 


Inhalt:

  1. Zum Colani Ufo und zur Lünener City zum Eis schlecken  40 km
  2. Auf und ab im Ardeygebirge  22 km
  3. Entspannung im Grünen  29 km
  4. Besuch beim letzten Wolf  56 km
  5. Eine Region im Wandel 36 km
  6. Dortmund mal ganz anders 43 km
  7. Industrie und Natur 56 km
  8. Vom Bergbau geprägt 34 km
  9. Auf den Spuren Bourussia 45 km
  10. Schönheit im Fluss 77 km
  11. Mit dem E-Bike über Schienen 63 km
  12. Mehr als Pättkes und Parks 80 km
  13. Zum Backhaus nach Brackel 26 km
  14. Rad ins 19. Jahrhundert 48 km
  15. 3Schlösser Radtour in Dortmund 30 km
  16. Die spürbare Ruhe 68 km
  17. Paradies für kleine Radler 11 km
  18. Die Spuren der Vergangenheit 19 km
  19. Schöne Tour auf den Spuren des BVB  45km
  20. Schöne Tour in den Kreis Unna 70 km
  21. Do-Schönau – Ruhr in Witten (Zeche Nachtigall) – Lennhof 20 km
  22. Historische Radtour Hombruch 23 km

 


1. Zum Colani Ufo und zur Lünener City zum Eis schlecken  40 km

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Der 40 km lange Rundkurs führt uns über Wald- und Ackerwege zum Colani Ei und den Lippe-Deich nach Lünen. Start ist die S-Bahnhaltestelle Knappschaftskrankenhaus. Von hier aus radeln wir durch den Kirchderner Wald und fahren durch Derne. Nachdem wir den Süggelwald hinter uns gelassen haben, erreichen wir die St. Johann Baptist Kirche in Brechten. Dann überqueren wir die B54 und pedalieren zum Lüntec, dem Technologiezentrum. Hier steht die alte Zeche Minister Achenbach. Im Jahre 2009 gestaltete der Designer Luigi Colani den Förderturm in ein Ufo um, auch „Colani Ei“ genannt. Am Dattel-Hamm-Kanal radeln wir über eine Brücke und gelangen zur Lippe. Auf dem Deich fahren wir nach Lünen in die City. Gegenüber der Persil Uhr kann man genussvoll ein Eis genießen. Über alte Bahnstrecken - den Leezenpatt und der Gneisenau - radeln wir zum Startpunkt zurück.


2. Auf und ab im Ardeygebirge  22 km

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Kurz. und knackig! Damit wäre unsere knapp 22 Kilometer lange Rundtour zwischen Dortmund, Schwerte und Herdecke bereits beschrieben. Hier kommen MTB-Freunde voll auf ihre Kosten, denn am Dortmunder Stadtrand verstecken sich feine Trails, knackige Anstiege und rasante Abfahrten. Wer braucht da noch die Alpen!

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 16, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel


3. Entspannung im Grünen 29 km

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Die Naturtour entlang der Seen und Teiche Dortmunds ist wie ein kleiner Kurzurlaub. Aus der Stadt führt die Tour raus nach Norden in die Wälder von Lanstrop, Kurl und Brackel. Es geht weg vom Treiben der Ruhrgebietsstadt und rein in die Idylle. Zeit zum Abschalten.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 15, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


4. Besuch beim letzten Wolf 56 km

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Ordentlich Strecke machen, ohne sich zu sehr zu verausgaben? Das geht: mit einem Trip zum letzten Wolf ins Münsterland. Eine Tour für Genießer, die viele Einkehrmöglichkeiten und bei Bedarf auch mehr Weg als die veranschlagten 60 Kilometer bietet. Nur auf die Begegnung mit dem letzten Wolf dürfen Sie nicht hoffen – sonst ist die Enttäuschung im Nachhinein groß.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 14, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


5. Eine Region im Wandel 36 km

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Gleich drei Städte und zwei bekannte Radwege verbindet die Tour entlang des Rheinischen Esels. Zwar sollte man sich für die lange Strecke einen ganzen Tag Zeit nehmen, aufgrund nur weniger Höhenmeter ist sie aber auch für Anfänger gut geeignet. Außerdem sind trotz der teils idyllischen Radwege S-Bahn-Stationen selten weit entfernt.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 13, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


6. Dortmund mal ganz anders. 43 km

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Grün und beschaulich. Gemütlich und, ja: bergig. Kann das noch in Dortmund sein! Auch hier lautet die Antwort ganz simpel: Ja. Es ist eine idyllische Rundtour, die der ADFC da zusammengestellt hat. Mit hoch gelegenen Höhenpunkten und idyllischen Impressionen der Westfalenmetropole, die vielleicht sogar manch ein Dortmunder so nicht gesehen hat. Wer die 45 Kilometer am Stück zurücklegt, sollte mindestens vier Stunden Zeit einplanen – ohne Pausen. Wegen der beträchtlichen Steigungen ist die Südrunde erst für Kinder ab zehn Jahre zu empfehlen.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 12, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


7. Industrie und Natur 56 km

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Hundert Kilometer langes Pedaltreten bietet die Dortmunder Acht rund um die Stadt. Der Name liegt an der Streckenrunde, denn die Tour teilt sich in eine Nord- und eine Südrunde, die an der Uni aufeinandertreffen. So bildet der Streckenverkauf insgesamt die Form einer Acht, die auf dem Kopf steht.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 11, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


8. Vom Bergbau geprägt 34 km

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Das ist sicher: Nach dieser Tour haben Sie definitiv den Kanal voll! Wer sich auf die rund 34 Kilometer lange Rundreise um Castrop-Rauxel begibt, darf sich danach getrost als „Kanal-Hopper“ bezeichnen. Und wenn sich die Wege mal nicht mit dem Rhein-Herne- oder Dortmunder-Ems-Kanal kreuzen, ist meist die Emscher nicht weit. Eine kurzweilige und familienfreundliche Tour, die einen industriellen Höhepunkt hat, aber auch zeigt, wie sich die Natur „ihr Revier“ zurückholt.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 10, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


9. Auf den Spuren Borussias 45 km

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Dortmund – eine Stadt, die Fußball lebt. An jeder Straßenecke finden sich Spuren des runden Leders, zeigt sich der Einfluss der Borussia. Was würde sich besser eignen als das Fahrrad, um in der Ruhrpott-Metropole auf Spurensuche zu gehen? Unsere Tour ist zugleich eine spannende Zeitreise durch die Vereinsgeschichte. Von den Anfängen des BVB im Jahr 1909 über das hochmoderne Trainingszentrum am Stadtrand bis hin zum Tempel aller Borussen, dem Signal-Iduna-Park im Stadtgebiet ist der Einfluss des Vereins über die vergangenen 100 Jahre wirklich überall sichtbar.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 09, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


10. Schönheit im Fluss 77 km

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Kaum rollt das Fahrrad, verändert sich der Blick. Noch spiegelt sich die Skyline der Innenstadt auf der glatten Oberfläche des Phoenix Sees. Eine Kurve später herrscht Ruhe. Herrscht Grün. Asphalt und Schotter erzeugen mit den rollenden Reifen ein surrendes, zufriedenes Geräusch. Der Lärm der Straße verschwindet. Die Nase schnuppert. Was gibt es alles zu entdecken.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 08, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


11. Mit dem E-Bike über Schienen 63 km

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Es mag Bergziegen unter den Radfahrern geben, für die nichts erfüllender ist als ein knackiger Anstieg. Unsere Tour durch das Ardeygebirge bietet die eine oder andere Rampe – es wird keineswegs alpin, aber fitte Radler können sich auspowern. Wer mit dem Pedelec einsteigt, kann die Höhen hingegen entspannt entgegenradeln. Nur sollte der Aku bis zum Schluss genug Saft haben, sonst werden die abschließenden Serpentinen hinauf Richtung Syburg zum zähen Manöver.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 07, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gukt sortiertem Buchhandel.


12. Mehr als Pättkes und Parks 80 km

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Eine Landschaft mit Charme, ein bezauberndes Ziel und eine Steigung, die es in sich hat: Eine Radtour ins Münsterland bietet mehr als Pättkes und Parklandschaft. Auf der Tour zwischen Dortmund-Mengede und Nordkirchen kann man mit dem Drahtesel so einiges erkunden – von alter Industriekultur bis barocker Architektur. Startpunkt der Rundfahrt ist der Dortmunder Stadtteil Mengede. Vom Bahnhof aus geht es über Rad- und Feldwege Richtung Norden ins Münsterland. Das Etappenziel der Tour ist das imposante Wasserschloss Nordkirchen, von dort geht es dann zurück nach Mengede. 80 Kilometer mehr zeigt der Tacho am Ende des Tages – nicht wenig für ungeübte Radler. Für sie empfiehlt es sich, die Tour in zwei Tagesetappen zu unterteilen.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 06, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel


13. Zum Backhaus nach Brackel 26 km

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Ein Auenwald mitten im Dortmunder Stadtgebiet? Gibt es nicht? Gibt es doch! Zugegeben: Dortmunds Auenwald ist winzig. Dafür liegt er wunderschön eingebettet zwischen Wiesen und Feldern auf einer kurzweiligen Tour, die geradewegs aus der Innenstadt hinein in die Natur führt. Mit etwas mehr als 25 Kilometer ist der Rundkurs eine perfekte Runde für den Feierabend, für Senioren und auch Kinder – denn besonders im besagten Auenwald gibt es für die Kleinen viel zu entdecken.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 05, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


14. Per Rad ins 19. Jahrhundert 48 km

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Die Radtour zum Nadelmuseum Iserlohn ist ein Ausflug in alte Industriezeiten. Zeiten, in denen Fabriken kleine Dörfern gleichkamen, in denen ohne Strom und nur mit Wasserantrieb gearbeitet wurde und deren Maschinen und Anlagen dennoch einst industrielle Vorreiter waren. Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf ist das Ziel der Tour, aber die Strecke hat auch noch einige andere Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 04, der Ruhr Nachrichten. Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


15. 3Schlösser Radtour in Dortmund 30 km

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Die Drei-Schlösser-Tour im Dortmunder Westen/ Nordwesten mit den Wasserschlössern Bodelschwingh, Haus Dellwig und Haus Westhusen hat die ADFC Ortsgruppe Dortmund NW früher oft gefahren; es gibt auch einen Drei-Schlösser-Lauf. Hier ein Tourenvorschlag mit den neuen schönen Wegen an der Emscher zwischen Huckarde und Dorstfeld und am Schmechtingsbach zwischen Marten und Lütgendortmund. Zu den drei Schlössern noch weiteres für Kultur und Bildung: das Schulmuseum in Marten, geöffnet Di-So 10-17 Uhr, außer in den Ferien. www.schulmuseum.dortmund.de Ein Seitengebäude des Wasserschlosses Haus Dellwig beherbergt das Heimatmuseum Lütgendortmund, welches von April bis Okt. jeden Sonntag von 10.30 -13 Uhr geöffnet hat. www.museum-luedo.de Umrunden Sie auch das Anwesen, machen Sie Pause im kleinen Park auf der Rückseite = Südseite. Das Schloss Bodelschwingh ist immer noch in familiären Privatbesitz; daher nur von der Zufahrt und der danebenliegenden Wiese aus zu betrachten. Das Schloss Westhusen liegt mitten im Rahmer Wald und wird seit 1992 als Seniorenheim genutzt. Mittwochs, samstags und sonntags von 15-18 h ist das Schlosskaffee auch für Besucher geöffnet. Gehen Sie auf das Gelände und betrachten und bewundern Sie das Schloss von allen Seiten. Die Tour ist größtenteils flach, hat nur einen schweren Anstieg: hoch zum Aussichtspunkt am Bodelschwingher Berg, oberhalb der Gaststätte Tante Amanda


16. Die spürbare Ruhe 68 km

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Alles in allem ist die Tour von Recklinghausen nach Haltern und Dorsten ein echtes Highlight für Radler. Überall sind Radfahrer unterwegs. Autos sind kaum zu sehen. Das ist ein ganz besonders angenehmes Merkmal dieser Tour. Insgesamt sind es nämlich nur rund drei Kilometer, die direkt an einer stärker befahrenen Straße entlang führen. Und zwar die letzten. Doch auch die sind schnell vergessen. Denn am Ende geht es eigentlich nur bergab. Das tut nach dieser doch recht anspruchsvollen Tour nur gut. Am Hauptbahnhof in Recklinghausen schließt sich der des Rundkurses. Was nachhaltig in Erinnerung bleibt? Dass zwischen Recklinghausen, Haltern am See und Dorsten tatsächlich ein kleines Traumland für Radfahrer existiert. Man muss es nur entdecken. Diese Tour ist dafür ein perfekter Einstieg.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 02, der Ruhr Nachrichten.
Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


17. Paradies für kleine Radler 11 km

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Für Kinder kann es zur Weltreise werden, den Fredenbaumpark per Rad zu erkunden. So ein großes Gelände, so viele Spielplätze und noch viel mehr Wege und Abzweigungen. Speziell auf die Wünsche von Kindern angepasst hat der ADFC eine Radtour ausgearbeitet, die die schönen Seiten des Fredenbaumparks zeigt und außerhalb davon entlang der Emscher und des Kanals viel zu beobachten bietet.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin Nr. 01, Tour 03, der Ruhr Nachrichten.
Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


18. Die Spuren der Vergangenheit 19 km

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Ein altes Wasserschloss, ein Flusslauf und ein See. Das klingt nach einer Tour durch unberührte Natur. Doch in Dortmund muss man dafür nur durch zwei Stadtbezirke radeln, die beide dazu noch Spuren der vergangenen Schwerindustrie tragen. Die nur 19 Kilometer lange Tour vom Schloss Rodenberg zum alten Industriegelände Phoenix-West ist vor allem für die Familie geeignet, finden sich auf ihr doch vielfältige Freizeitangebote und einige Abkürzungen.

Auszug aus dem rad&tour Fahrrad-Magazin, Tour 01, der Ruhr Nachrichten.
Erhältlich beim ADFC Dortmund, Ruhr Nachrichten und gut sortiertem Buchhandel.


19. Schöne Tour auf den Spuren des BVB 45 km

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Vom Knappschaftskrankenhaus in Dortmund-Brackel zum BVB-Trainingsplatz, weiter über Phoenix-West zum Stadion und zum Borsigplatz

Erleben Sie diese Fahrradtour auf dem 45 km langen Fahrradrundkurs, Die Tour startet am Parkplatz Knappschaftskrankenhaus. Von dort fahren wir durch Brackel zum Trainingsplatz des BVB. Vorbei an einem Fan-Haus in der Balsterstraße führt uns der Weg entlang der S-Bahnlinie nach Körne. Dort biegen wird auf die Bahnstrasse „Bananenweg“ und pedalieren nach Phönix-West. Von der südlichen Seite blicken wir auf das Signal-Iduna-Stadion, welches wir bald erreicht haben. Am Stadion pausieren wir auf Wunsch etwas länger, damit der Fanshop bzw. das BVB Museum besucht werden kann. Wir lassen die Westfalenhalle hinter uns und überqueren die Schnettkerbrücke. Wieder haben wir von der westlichen Seite aus einen herrlichen Ausblick auf das Stadion und die Skyline von Dortmund. Nun fahren wir in Richtung altes Hafenamt und zur Gründergaststätte „Wildschütz“ am Borsigplatz. Nicht weit von dort ist die „BVB Kirche“ die Dreifaltigkeitskirche. Eine kurze Strecke ist es bis zum Hoeschpark und der „Weissen Wiese“, dem alten Fussball- und Trainingsplatz des BVB. Von dort aus fahren wir zum Startpunkt zurück.


20. Schöne Tour in den Kreis Unna 70 km

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Von Dortmund-Brackel über den neuen Seseke Radweg von Lünen nach Flierich und weiter über Unna-Königsborn zurück

Der Parkplatz am Knappschaftskrankenhaus in Dortmund-Brackel ist der Startpunkt. Die Strecke führt uns durch Brackel und Scharnhorst. Dort erreichen wir die zum Radweg umgestaltete ehemalige Bahntrasse, den Gneisenauweg. Anschließend fahren wir über den Leezen-Patt zum Preussen Hafen nach Lünen.
Dort am Hafen, wo die Segelboote liegen, kann man eine Pause einlegen. Nach dem Überqueren der Kanalbrücke des Dattel-Hamm-Kanales pedalieren wir vorbei am Schloss Schwansbell zur Mündung der Seseke in die Lippe. Von der Mündung fahren wir zum Quellgebiet in Richtung Flierich zum „Treffpunkt Sesekeweg“. Dort endet der ca. 25 km renaturierte und sehr gut zu befahrene Seseke Radweg.
Am Horstmarer See überqueren wir wieder den Kanal und biegen links auf den Radweg parallel zur Seseke. Die aus einem Betonbett befreite Seseke fließt durch eine wunderschöne Landschaft. Dieses Gebiet wurde mit einbezogen in das Kunstprojekt „ÜBER WASSER GEHEN“ an den Ufern der Seseke und ihrer Zuflüsse im nordöstlichen Ruhrgebiet.
So kommen wir an den ersten Kunstwerken am Radweg vorbei, bevor wir Kamen erreicht haben. Nachdem wir Kamen durchfahren haben, sind weitere originelle kleine Kunstwerke wie die Wohnbebauung zu bestaunen. Kurz vor Flierich biegt der Radweg rechts ab und führt zum „Treffpunk Sesekeweg“. Wir fahren an der Hauptstraße ca. 500 m weiter bis zur Gaststätte Haus Böinghoff. Dort haben wir den Endpunkt erreicht und fahren die gleiche Strecke bis zum Abzweig „Treffpunkt Sesekeweg“ zurück. Von hier hat man eine wunderbare Aussicht über die Seseke Auen.
Am alten Bahnhof in Lennigsen vorbei und wir erreichen eine alte Bahnstrecke, die uns zurück führt nach Unna Könnigsborn. Parallel der S-Bahn Linie fahren wir zum Startpunkt zurück.


21. Do-Schönau – Ruhr in Witten (Zeche Nachtigall) – Lennhof 20 km

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Gemeinsam mit ADFC Dortmund und ADFC EN. (Witten)

Start:  Schönau/Palmweide um 10.00 Uhr

Vermerk: Die Betriebswege der Emschergenossenschaft sind 2013 noch nicht freigegeben.
Deshalb sind hier vorläufige Ausweichstrecken beschrieben, die jedoch einen Ausblick auf
den zukünftigen Rüpingsweg erlauben. Zielsetzung ist die Nutzung als Fuß- und Radwege in
die Naherholungszonen des südlichen Grüngürtels.  Der zukünftige Rüpingsweg bietet sich für
 die Bürger, insbesondere für Senioren und Kinder an, weil er gewässerparallel zum Groten-/Rüpingsbach verläuft und nahezu autofrei ist. Gleichwohl haben wir in Witten eine Route ausgearbeitet, die den steilen, direkten Weg über die Husemannstr. meidet, dafür  attraktive Stadtgebiete berührt und nur sanfte Anstiege hat.

Abschnitt A: Do.-Schönau bis Stadtgrenze Witten
1.     Start: >An der Palmweide/Schönaustr.   (Rüpingsweg)
2.     links Auf Feldweg neben DB-Damm S5 bis Brückenkopf-Durchlass Rüpingsbach
3.     >weiter bis Ostenbergstr.
4.     > rechts Stockumer Str. >über Fußgängerampel zum Hedreisch
5.     >über Brücke „Am Pässchen“,  >links  über Parkplatz Friedhof  bis Menglinghauser Str.
6.     >vor dem Lennhof Menglinghauser Str. queren, >links etwa 50 m:   
7.     >rechts  Am Heiligen Busch,    >links Bramkampsweg,      >rechts  Am Spörkel
8.     INFO: Brücke Spörkel (wechselfeuchte Gehölzfläche),    >weiter:  Am Spörkel bis Harkortshof
9.     INFO:  auf Brücke Harkortshof,    >zurück auf Am Spörkel bis  > Grotenbachstr.
10.  INFO:  Blick auf Durchlass S 5 (Grotenbachstr.)
11.  >zurück über Grotenbachstr.,    > links Am Spörkel (enge Asphaltstr. – kein Radweg),
12.  >Am Spörkel bis Terwestenstr.,   
13.  INFO:  neben S-5 Bahn: Blick auf Grotenbachtal
14.  >Terwestenstr. queren,    >über  DB-Feldweg  (INFO: Blick auf Mündung Kruckeler Bach) bis A 45
15.  Durchlass A45 -  >auf Feldweg Hockeneicke
16.  >links abwärts auf Brücke Hockeneicke
17.  >nach der Brücke rechts  – Fußweg zwischen Häusern bis Kruckeler Str. bis auf Menglinghauser Str.
18.  >rechts bis Brücke über den Grotenbach, Querung der Menglinghauser St.  (INFO RÜB Grotenbach)
19.  > links auf Menglinghauser Str.  bis Bahnlinie S5
20.  > rechts durch Gartenanlage auf  die  Siemens Str. bis Stadtgrenze Witten (Brauckst.)
21.  >weiter auf öffentlicher Siemens Straße und Salinger Feld (wachsender  Autoverkehr)
22.  >bis  Zusammenfluss Groten-/Steinbach       (PAUSE und INFO)

Abschitt B.    Stadtgrenze Witten bis zur Ruhr
Streckenvorschlag von ADFC-EN (Witten), Herrn B. Kersting

An Mündung Steinbach (INFO: Woher kommt das saubere Wasser)
23.  Verbindungsweg westlich über Parkplatz (Judo-Sporthalle) vorbei an Gasthaus Scheunentor
24.  zum Kälberweg (Der Verbindungsweg soll von Witten neu angelegt werden)
25.  Querung (der Wittener!!!) Stockumer Str. >In den Höfen (30 Zone)
26.   > rechts Freiligrathstr. bis Ampelkreuzung Dortmunder Str.
27.  >links auf der Dortmunder Str.  in Richtung Süden (teilweise Radweg)
28.  >bis unter Brücke RHEINISCHER ESEL
29.  > (sofort nach Bahnunterführung) rechts bis zum Kreisel  (nicht auf Rheinischen  Esel!) sondern
30.  >halb links auf den Rad-/Fußweg bis WITTENER WERKSTADT
31.  >rechts auf die Mannesmannstr.
32.  >links bis Ampelkreuzung Ardeystr.
33.  >queren in Oberstr., >bis Schwanenmarkt
34.  >links abbiegen , erste Str. rechts in Oststr. bis Ruhrstr.
35.  >Ruhrstr.  links abbiegen bis Ruhrbrücke,
36.  >am  Brückenende rechts die Auffahrt Ruhrtal-Radweg
37.  > Ruhrtal-Radweg in Richtung Bochum bis Zeche Nachtigall 

Abschnitt C:     Rückweg: Zeche Nachtigall (Witten) – Stadtgrenze Dortmund – Lennhof
Streckenvorschlag von ADFC-Do, Herrn  K.-H. Kibowski

38.  Zeche Nachtigall über Nachtigallbrücke
39.  >den Wegweisern nach Witten-Zentrum über Herbeder Str. folgen bis Fußgängerzone
40.  >am Rathaus links in Hauptstr.
41.  > rechts in Bonhoefferstr.,
42.  >bis  (Radzeichen mit Blauem Förderturmsymbol) links in Ledderken
43.  > führt auf RHEINISCHEN ESEL bis Do.-Persebeck
44.  >Abfahrt links auf Piusstr.,
45.  >rechts auf Menglinghauser Str.       > zurück bis zum Lennhof

Bürgerinitiative Rüpingsweg und Dortmund, 10.10.2012

Siedlergemeinschaft Schönau Tel. 75 33 32
Schröderstr. 33
44227 Dortmund


22. Historische Radtour Hombruch 23 km

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Die insgesamt 23 km lange Rundtour wurde am Sonntag, den 10. April in einer ca. 2,5-stündigen Fahrt den Mitradler/Innen vorgestellt. Dabei wurde nicht nur geradelt, sondern auch wissenswertes zur Historie des Stadtbezirkes kund getan.

Diese GPS-Tour hat der ADFC Dortmund im Rahmen des Projektes Radverkehr und Siedlungsstruktur geschaffen.

Weitere Informationen

Der Arbeitskreis “Archäologie und Denkmalpflege” im Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark, Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier – Arbeitskreis Dortmund hat in Zusammenarbeit mit dem Stadtbezirksmarketing Hombruch drei Faltblätter für die Erkundung zu Fuß erstellt:

  1. Ein historischer Spaziergang durch das westliche Hombruch und Renninghausen,
  2. Ein historischer Spaziergang durch das östliche Hombruch mit Renninghausen und der Bolmke” und
  3. Ein archäologisch-historischer Spaziergang durch Kirchhörde und die Bittermark.

Der ADFC Dortmund hat im Rahmen des Projektes Radverkehr und Siedlungsstruktur, gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplanes, wesentliche Ziele aus den drei Wandertouren zu einer Radtour verbunden. Sie gliedert sich in zwei Teile:
Teiltour 1, ca. 7,5 km, ist etwa identisch mit Faltblatt 1).
Teiltour 2, etwa 16 km lang, fasst die Blätter 2) und 3) in einer Strecke durch die Bolmke bis in die Bittermark und wieder zurück nach Hombruch zusammen.
Die Tour wurde so gewählt, dass sie im Uhrzeigersinn verläuft und somit mehr rechts statt links abgebogen wird. Die Erklärungen zu den Sehenswürdigkeiten sind größtenteils den Flyern entnommen worden.

Teiltour 1

Wir starten am (1) Marktplatz in Hombruch, am Denkmal von Friedrich Wilhelm Harkort, nach dem die hier in Ost-West-Richtung verlaufende Straße benannt ist.
Das Gebäude der vor uns liegenden evangelischen Kirche stammt aus den Jahr 1950, einem Wiederaufbau der zerstörten Kirche aus dem Jahr 1898.

Wir wenden uns nach Westen und sehen an der Laterne am Straßennamensschild eine Kurzerläuterung des Namensgebers Harkort. Hier biegen wir links in die Tannenstr., dann rechts in die Leostraße ein und erreichen die (2) katholische St. Clemens-Kirche, die 1871 eingeweiht wurde.
Namenspatron war Clemens von Romberg, nach dessen Vornamen der Hl. Clemens zum Namenspatron der Kirche gewählt wurde. Eine Gedenkstele an der Kirchensüdseite verweist auf ihre Entstehungsgeschichte und das Leben des Hl. Clemens. Am Ende des Zweiten Weltkrieges, im März 1945, wurde die Kirche durch Bomben weitgehend zerstört und bis 1948 wieder aufgebaut. Es handelt sich um eine dreischiffige, neugotische, aus Ziegeln gemauerte Stufen- Hallenkirche ohne Querschiff mit einem 3/8 geschlossenen Chor. Der Paderborner Diözesanbaumeister Arnold Güldenpfennig schuf sie nach dem Vorbild der Kölner Neugotik. Insgesamt wirkt das Gebäude schlicht, während die westliche Eingangsfassade reich ausgestaltet ist. Ein dreifach gestuftes Säulenportal bietet Zugang über zwei Türen mit darüber liegendem Tympanon. Im Zuge mehrerer Renovierungen entstanden neue Eingänge an der Südseite und auch das Kircheninnere wurde verändert.

Nach Überquerung der Deutsch-Luxemburger-Str. halten wir gleich an der nächsten Kreuzung, an der Eschenstr. und schauen nach halbrechts auf das (3) rote Haus Nr. 7 mit den zwei Kopffiguren im Giebel.
Dieses Haus an der Eschenstraße gehört zu den wenigen in Hombruch erhalten gebliebenen Zechenbeamtenhäusern. Das zweigeschossige, traufenständige Gebäude wurde im Stil der Neorenaissance um 1880 errichtet. Die Fassade ist fünfachsig gegliedert und wird seitlich durch geschosshohe Säulen und Pilaster flankiert. Auch die Mittelachse wird davon eingerahmt und durch ein Zwerchhaus überhöht.

Nach der Betrachtung biegen wir links in die Eschenstr. (vorbei am katholischen Gemeindehaus), am Ende fahren wir rechts in eine Grünfläche und biegen gleich links ab. In (4) diesem Gelände gibt es heute viel Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Hallenbad, Mountainbike-Parcours, Inline Skater–Anlage und die Jugendfreizeitstätte. Früher wurde hier hart gearbeitet.
Hier lag die ehemalige Schachtanlage “Giesbert” der Zeche “Glückauf Tiefbau”. Ab 1865 errichtete Gisbert von Romberg an der Bergisch-Märkischen Eisenbahn, der heutigen S-Bahnstrecke Witten-Barop-Dortmund, die neue Anlage mit einem 419 m tiefen Schacht und eine Kokerei mit zuletzt 92 Öfen. Wegen Unwirtschaftlichkeit wurde “Giesbert” 1925 stillgelegt, die Kokerei war noch bis 1930 in Betrieb; heute befindet sich hier die Jugendfreizeitstätte - das Gebäude mit der kleinen Glaskuppel auf dem Dach.

Etwa geradeaus weiterfahrend gelangen wir zur Endhaltestelle der U42, wo wir an der Grotenbachstr. rechts abbiegen, im Tal den Rüpingsbach überqueren und an der Steigung an der Kreuzung rechts in die Straße Am Spörkel einbiegen. Hier erreichen wir das weitläufige Gelände der ehemaligen Zeche Kaiser Friedrich (5 a-b).
Gleich an der Kreuzung sehen wir noch (5a) die alten Mauern des Zechengeländes und ein zugeschüttetes Tor. Das war der Zugang zum 1911 errichteten Bergmannsheim für Ledige. Es diente im Ersten Weltkrieg als Kriegsgefangenenlager und von 1928 bis 1976/1980 als evangelisches Altenheim (Fritz-Heuner-Heim), bis es abgerissen wurde.
An der (5b) Einmündung Harkortshof ist beidseitig noch der Damm der Zechenbahn zu sehen, die dadurch einen Anschluss zur Bergisch-Märkischen Eisenbahn erhielt. Auf der linken Straßenseite ist hinter dem Damm auch noch ein Teil der alten Zechenmauer zu sehen. Im Harkortshof stehen noch alte Wohn- und Industriegebäude, die von Harkort errichtet und genutzt wurden, welche wir aber wegen des Privatgeländes nicht aufsuchen.

Wir fahren weiter Am Spörkel und überqueren noch die Brücke des Rüpingsbaches und halten vor den zur Zeit leer stehenden Hallen. Daneben (6) liegt das Haus Nr. 40.
Friedrich Harkort baute es 1877 als Lehrlingsausbildungswerkstatt mit zusätzlicher Unterbringung und Betreuung (Lehrlingsheim). Es wird heute als Wohnhaus genutzt und steht aufgrund der stadtgeschichtlichen Bedeutung unter Denkmalschutz.

Wir wenden, überqueren wieder den Rüpingsbach und fahren rechts in die Hellenbank.
Gleich rechts (5c) liegt die Sackgasse Seilbahnweg. Der Name erinnert an die Seilbahn, die von der Zeche “Kaiser Friedrich” bis zu den Hochöfen der “Hütten-Union” nördlich der Rheinischen Straße führte.

Links Am Sumpf und bergauf Am Sturmwald geht es geradeaus auf einen Reiterhof zu .
Das dort (5d) stehende Gebäude ist das erhalten gebliebene Maschinenhaus der Zeche Kaiser Friedrich.

Das sehen wir noch aus anderer Sicht, wenn wir nach der Rechtskurve links in Am Rüggen abgebogen sind und nach links schauen (auf der rechten Seite liegt das Neubaugebiet Menglinghausen–Süd).
Die alten Häuser auf der linken Straßenseite (5e) sind ehemalige Betriebsbüros der Kokerei, die zur Zeche Kaiser Friedrich gehörten.

An der Wegekreuzung biegen wir rechts ab und kommen zur (7) ehemaligen Menglinghauser Dorfschule, Hegemannsheide 3.
Sie ist ein um 1875 erbautes zweigeschossiges, klassizistisch geprägtes Gebäude, das seit 1991 unter Denkmalschutz steht. Es besitzt ein Krüppelwalmdach und einen nach Osten gerichteten Fachwerkgiebel im Jugendstil. Das Erdgeschoss ist verputzt, wobei der Sockel Quadermauerwerk nachempfindet. Der Eingang ist als Vorbau mit Treppe ausgebildet. Ein Giebeldreieck und die darunter angebrachte Inschrift “Ohne Fleiß kein Preis” krönen die doppelflügelige Eingangstür. Heute wird die alte Schule als Begegnungsstätte für Feiern und Feste genutzt.

Gegenüber der Schule fahren wir rechts in die Grünfläche, gleich nach links und gelangen auf die Zeche-Kaiser-Friedrich-Straße. Die führt zur Menglinghauser Str., wo wir rechts abbiegen. Nach einer Gefällstrecke erreichen wir hinter der Kurve (8) den Lennhof.
Laut Torbalkeninschrift am Wirtschaftsgebäude erbauten Johann Lenhoff und seine Ehefrau Elsacatherina Söllerbeck 1829 den stattlichen Vierständerbau mit ursprünglich zweigeschossigem Wohn- und längs erschlossenem Wirtschaftsteilheute ein Hotelrestaurant. Besonders auffällig sind die langen, geknickten, über sechs Gefache reichenden Streben. Im 19. Jahrhundert lag der Hof noch östlich, abseits des Dorfes Menglinghausen. Seine herausgehobene Stellung wird durch einige namentlich bekannte Bewohner und Eigentümer betont. So wohnte dort Johan von Menglinghausen, der 1368 Richter von Eichlinghofen war. 1395 wurde der Hof von Graf Diedrich von der Mark dem Dietrich Lenhove und seinen Erben verpfändet. Sie hatten den Auftrag, das “Hombroick” (Hombrucher Gehölz) zu beaufsichtigen.

Der Menglinghauser Str. folgend biegen wir links in die Baroper Bahnhofstr. ab und sehen hinter dem Einkaufszentrum links (9) das Fachwerkhaus Nr. 39.
Das zweigeschossige, traufenständige Fachwerkhaus stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und gehörte um 1895 einer Familie Gildehaus. Eine Giebel- und die Rückseite sind verbrettert, während die anderen ein geradliniges, symmetrisch gestelltes Fachwerk mit seitlichen Verstrebungen zeigen. Den Sockel bildet ein massives, steinernes Untergeschoss. Hier liegt auch der Eingang. Somit kann dieses Geschoss nicht nur als Keller genutzt worden sein. Das Gebäude ist ein für die Gegend typisches Mehrfamilien-Wohnhaus, in dem wahrscheinlich Beschäftigte der umliegenden Betriebe wohnten (Zeche Louise).

Am Ende fahren wir rechts auf die Stockumer Straße, über die Eisenbahn und gleich wieder rechts in die Straße Luisenglück in ein Gewerbegebiet. Vor dem Kreisverkehr, direkt am Beginn des rot geklinkerten Radwegs liegt rechts (10) ein schräg zur Straße stehendes, hellgelbes, altes Gebäude, das von früherer Nutzung zeugt.
Es ist das einzige erhaltene Betriebsgebäude der Zeche Louise Tiefbau. Diese täufte hier 1847 direkt an der Bahnstrecke den 476 m tiefen Förderschacht Schulte ab. “Louise Tiefbau” erzielte 1883 mit rund 1.500 Belegschaftsangehörigen die höchste Jahresförderung von 280.000 t. 1908 musste der Betrieb eingestellt werden. Bis 1934 wurden die Tagesanlagen abgebrochen, bis auf das genannte Gebäude.
Weiter der Zeche “Louise Tiefbau”, etwa südlich des Kreisverkehrs, kauften 1858/59 die Brüder Wilhelm und Gottlieb Hammacher von dem Bauern Lenhoff ein Grundstück, um darauf ein Puddel-, Walz- und Hammerwerk zu errichten. 1862 begann der Betrieb. Die Zeche “Louise Tiefbau” lieferte kostenlos Grubenwasser, ein Gegengeschäft, weil das Walzwerk dafür der Zeche täglich mindestens 1.000 Zentner Kohlen abnahm. 1877 erzeugte das Werk mit 160 Mann und 18 Puddelöfen 100.000 Zentner Stahl. 1884 wurde daraus das Unternehmen “Baroper Walzwerk AG”. Der wirtschaftliche Aufschwung nach 1890 ermöglichte den Bau von Siemens-Martin-Öfen und eines Warmwalzwerks. 1928 wurde mit der Fa. Hoesch ein Kooperationsvertrag abgeschlossen, der die Stilllegung des Siemens-Martin-Werks und Lieferung des Vormaterials durch Hoesch mit sich brachte. 1937 übernahm Hoesch das Walzwerk ganz und stellte von 1957 bis 1989 statt Bleche nun Rohre her. Seit etwa 2000 befinden sich hier ein Lebensmittelgroßmarkt und eine Seniorenresidenz.

An der Ampel biegen wir links in die Harkortstr., wieder links in die Hombrucher Str., danach die zweite Str. rechts in die Heisterstr ein. An der Steinäckerstr. geht es, wenn die erste Runde beendet werden soll, nach rechts zum Ausgangspunkt, dem Hombrucher Marktplatz, zurück.

Teiltour 2

Links in die Steinäckerstr. beginnen wir die zweite Runde bzw. setzen die Radtour fort. Sofort rechts in Am Gemeindehaus und links in die Behringstraße einbiegen, die zur (11) Kapelle des Marienhospitals führt.
Das St. Marienhospital in der Behringstraße wurde 1873 mit 43 Betten eröffnet. Paderborner St.-Vinzenz-Schwestern versorgten die Kranken. Neben einigen Erweiterungen erhielt es 1913/14 im Obergeschoss eine Kapelle. Sie wurde als kreuzgratgewölbter Saal im neugotischen Stil errichtet. Strebepfeiler und ein verschiefertes Walmdach heben den Gebäudeteil deutlich hervor. Die Blei verglasten Fenster zeigen eine expressionistisch beeinflusste, strenge Ornamentik. Der Hochaltar von 1942 und der Kreuzweg weisen neugotische und expressionistische Elemente auf. Das mehrfach erweiterte und nach 1945 wieder aufgebaute Krankenhaus mit seiner Kapelle ist ein heute noch sichtbares Zeugnis des sozialen Engagements der Kirchen in den neu entstandenen Industrieorten. Es gehört heute zur kath. St.-Johannes-Gesellschaft.

Der Behringstr. folgen wir, biegen rechts in die Stockumer Straße. ein, hinter der Ampel an der Verkehrsinsel links in Weg hinter den Kleingartenanlagen und den Wegweisern bis zum (12) Bauernfriedhof Renninghausen folgen.
Der heute zwischen Kleingartenanlagen und Wohnbebauung gelegene kleine Friedhof wurde von Einwohnern der Bauernschaften Renninghausen und Brünninghausen angelegt, um die weiten Wege zu den Friedhöfen ihrer Pfarreien in Wellinghofen und in Dortmund (St. Reinoldi) zu vermeiden. Gegen den Protest der Pastöre genehmigte ihn 1812 der Präfekt des Ruhrdepartements, Gisbert Christian Friedrich von Romberg. Die Begräbnisstätte steht allen Konfessionen offen. Gräber bedeutender Dortmunder findet man hier nicht – bedeutend ist, dass auch schon vor etwa 200 Jahren Bürgerinitiativen Erfolg hatten und der Privatfriedhof heute noch existiert.

Zurück links auf den Asphaltweg folgen wir diesem bis zum Ende an einem Parkplatz, halten uns rechts und fahren gleich links herunter in das Waldgebiet Bolmke bis zu (13a) einem Teich (mit einem grünen Zaun; gegenüber liegt noch ein kleinerer Teich).
Das rostfarbene Wasser, das in den Teich fließt, stammt aus einem 1810 begonnenen gemeinsamen Stollen der Zechen “Forelle” und “Alte Weib”, die in der Bolmke schon Mitte des 18. Jahrhunderts zur Kohlenförderung angelegt waren. Hier im Wald nahe der Emscher lag die Kohle nah an der Oberfläche, so dass seit dem 17. Jahrhundert durch einfaches Abgraben, später durch kurze Stollen, danach durch Schächte in größerer Tiefe die Kohle gewonnen wurde. Die seit 1821 bestehende Tiefbauzeche “Vereinigte Forelle & Alteweib” förderte anfangs die Kohlen mit Handwinden aus Schächten. Die Förderkapazität des kleinen Grubenfeldes betrug mit etwa 20 Bergleuten nur 4.000 bis 6.000 t im Jahr, was nach 1876 zur Stilllegung führte.

Wir fahren weiter nach Osten (die beiden Teiche im Rücken) auf einem Weg an der Böschung oberhalb der Emscheraue und sehen am Ende links eine (13b) Brücke über die Emscher.
Davor liegt ein kleiner Tümpel. Das ist das Mundloch eines tiefen Stollens der Zeche “Glückauf”, die Caspar von Romberg 1752 anlegte.

Doch wir fahren nicht über die Brücke, sondern wenden, biegen vor dem nächsten Teich rechts ab, vor der Holzhütte links und folgen (13c) dem Tal des Bolmkebaches bergauf.
Rechts und links sind viele Halden (mit Bäumen bewachsen) und Vertiefungen zu erkennen, sogenannte Pingen (Einbruchstrichter oder durch Einbruch von Gruben) mit aufgehäuftem Auswurfmaterial, die auf die frühere Zeche Forelle & Alteweib zurückzuführen sind.

Oben an der Stockumer Straße geht es links zum (14) Schultenhof, Haus Nr. 109.
Das Wohngebäude steht unter Denkmalschutz. Es handelt sich dabei um das einzige erhaltene Gebäude des einstmals ausgedehnten Anwesens Schulte-Renninghausen. Es ist ein gewaltiger Fachwerkbau, den 1818 Johann Heinrich Schulte und seine Ehefrau Catarina Margareta errichten ließen. Er wurde erbaut in der traditionellen Konzeption des niederdeutschen Hallenhauses als längs erschlossenes Wohnwirtschaftsgebäude mit erkennbarer konstruktiver Trennung. Das Fachwerk ist aus 19 Gebinden zusammengefügt, wovon neun Gebinde zum Wohnteil gehören. Schwell-Rahmen- Streben dienen zur Aussteifung, die Gefache sind überwiegend mit Backsteinen gefüllt. Im Innern besitzt der Wohnteil eine für den ganzen Hellwegraum typische Raumstruktur. Eine quer zum First verlaufende Trennwand teilt den Wohnbereich in zwei Zonen. Eine Zone wird von der großen Küche mit hinter liegendem Hauswirtschaftsraum bestimmt, die andere besitzt drei Räume nebeneinander, von denen der mittlere den Kellerabgang enthält. Die Hofanlage wurde um 1900 von der Stadt Dortmund übernommen. Nach Renovierungen in den 1990er Jahren wird hier jetzt von der Arbeiterwohlfahrt ein Behindertenwerk mit Bio-Landwirtschaft, Metzgerei, einem Hofladen und einem Landgasthof betrieben.

Die Stockumer Straße kann sicher an einer Mittelinsel überquert werden, um geradeaus in die Leitmeritzstr. und an einem Haus mit Torbögen links in (15) die Reichenberger Str. zu gelangen.
Die mit hellen Pastellfarben restaurierten Häuser im Winkel Zillestraße/ Stockumer Straße, die heute der DOGEWO gehören, entstanden ab 1939 und erhielten Ortsnamen aus dem Sudetenland. Die Siedlung sollte der Beginn einer neuen Großbebauung in Dortmund zwischen Hörde und Dorstfeld sein. Durch den Krieg blieb es aber bei den Bauten hier in Renninghausen.

Am Ende der Siedlung rechts in Am Hombruchsfeld, links in die Zillestr. und rechts in die Gotthelfstr.. Hinter den neuen Häusern am Traugottweg, vor der Kfz-Werksatt, fahren wir (16) auf die Halde der ehemaligen Zeche Gotthelf.
Eine Tafel erläutert die Geschichte dieser Bergbaustätte. Es lohnt sich, das Fahrrad stehen zu lassen und sich vom Aussichtspunkt oben auf der Halde einen Überblick über Hombruch und die weitere Umgebung zu verschaffen.

Am Ende der Gotthelfstr. fahren wir hinter der Brücke rechts auf die Hagener Str. und biegen nach 200 m an der Fußgängerampel links in die Bozener Str. ein. An dessen Ende führt der ansteigende schmale Weg geradeaus in ein Waldstück und wir kommen zur Straße Am Walde, kreuzen die Dahmsfeldstr., um wieder ins Grüne zu kommen und biegen gleich an der Laterne links in den Beermannweg ein. Rechts an der Olpketalstr. liegt (17) die gleichnamige Grundschule.
Wir gehen zum Schuleingang und sehen durch die Tür ein buntes Fußbodenmosaik mit runden Fliesen und einen runden Treppenaufgang mit Doppelhandlauf und goldenen Zierkugeln an den Gitterstäben – Stil der 1950er Jahre, der hier noch erhalten geblieben ist.

Nach Verlassen der Schule fahren wir 200 m abwärts und halten (18) in der Kurve.
Hier steht ein Gedenkstein mit Metalltafel des 1931 verunglückten Radrennfahres Adalbert Kumpmann. Sein Grabmal findet sich auf dem Friedhof Hombruch (s.u.).

An der Ampelkreuzung schieben wir rechts auf den Gehweg und überqueren an der Fußgängerampel die Kirchhörder Str. und nehmen den linken der beiden Waldwege (Tafel Lebensläufe) und treffen nach 150 m auf die (19) Informationstafel der ehemaligen Zeche Wesselbank.

Wir wenden, fahren wieder zur Straße und dann gleich rechts in die Sackgasse Olpketalstr. 116. Entlang des Baches steigt der Weg gering an (20 a,b).
Zwei weitere Tafeln „Bergbauspuren östlich des Olpkebachs“ und „Kleinzeche Stadt Dortmund“ erklären den früheren Bergbau.

Der Südtour folgend geht es rechts kurz steil bergauf bis zum (21) Ehrenmal Bittermark.
Das Mahnmal von 1960 stammt vom Architekten Will Schwarz und Bildhauer Karel Niestrath. Es erinnert an die von NS-Schergen zwischen dem 7. März und dem 12. April 1945 fast 300 umgebrachten Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen, die von den Tätern in versteckt liegenden Bombentrichtern des Rombergparks und der Bittermark verscharrt wurden. Nach Kriegsende bestattete man die Opfer zunächst in Massengräbern auf dem katholischen und evangelischen Friedhof in Hörde. 1954 bettete man sie in den Ehrenhain in der Bittermark um, wo bereits ein kleines Mahnmal in Form einer Bruchsteinsäule stand. Seit Karfreitag 1954 wird jährlich eine Gedenkveranstaltung unter internationaler Beteiligung abgehalten.

Der Radtour Süd folgen wir auf dem breiten Theodor-Freywald-Weg nach links, danach der Südwest-Tour nach rechts zu einer Gaststätte und fahren auf der Spissenagelstr. bis zum (22) Baudenkmal Haus Nr. 108.

Das Wohnhaus mit Brunnen wurde 1870 mit Steinen, wahrscheinlich aus einem nahe gelegenen Steinbruch im Bereich der heutigen unterhalb liegenden Teiche (s.u.) gebaut. Es handelt sich um ein eingeschossiges, traufenständiges Bruchsteingebäude. Die Fenster und Türen des dreiachsigen Gebäudes wurden inzwischen erneuert, im Dach an der Straßenseite eine Gaube und an der Rückseite ein Anbau hinzugefügt. Das Objekt steht unter Denkmalschutz (Schild) , da es ein typisches Beispiel für eines der ehemaligen Wohnhäuser mit Nebenerwerbslandwirtschaft (Kotten) darstellt, die ehemals das Bild der Bittermark prägten.

Nach der Kreuzung fahren wir noch 200 m bergab und halten an den (23) links liegenden Teichen.
Die zwei Teiche, die ehemals zur Tiefbauzeche Gottessegen gehörten, stauten Bachwasser für das Kesselhaus, da sich das eisenhaltige Grubenwasser dafür nicht eignete. Eine Tafel informiert über die Geschichte der Zeche Gottessegen.

Wir wenden, fahren dann am Verkehrsspiegel geradeaus in die Sichelstr, die am Bürgerhaus Bittermark vorbei zur Bittermarkstr. führt. Hier rechts und gleich links folgen wir dem Hinweis zum (24) Privatfriedhof Bittermark.
Die reformierten Bewohner der Bittermark mussten ihre Toten früher den weiten Weg zum zuständigen Gemeindefriedhof Wellinghofen bringen, da der nahe in Kirchhörde zu einer anderen Gemeinde gehörte. Daher erwarb eine Interessengemeinschaft engagierter Bittermärker am Tiedemannweg ein 5.000 qm großes Grundstück und weihte es am 28.12.1904 als Privatfriedhof mit der ersten Beerdigung ein. Der Friedhof sollte offen sein für alle Konfessionen, natürlich auch für konfessionslose Verstorbene. Alle Pflegearbeiten wurden bis nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Verkauf der Grabstellen gedeckt. Wegen finanzieller Engpässe besteht seit 1948 ein Friedhofsverein.

Entlang eines Wanderweges (Tiedemannweg) kommen wir zur Kirchhörder Str., der wir rechts bergab folgen und gleich rechts in die Hülsenbuschstr. einbiegen. Vor dem Wald treffen wir auf das (25) Wohnhaus Muddepenningweg 9.
Der Bergmannskotten wurde Ende des 19. Jahrhunderts für die Familie Knappmann errichtet. Es handelt sich dabei um ein eingeschossiges Fachwerkhaus auf hohem Bruchsteinsockel mit einem pfannengedeckten Satteldach. Eine schmale Freitreppe mit schmiedeeisernem Geländer führt zum überdachten Hauseingang mit anschließenden Wohnräumen. Im rechten Teil befindet sich – quer aufgeschlossen mit großem Tor – die Wirtschaftsdeele; die Tenne wurde inzwischen zum Kaminzimmer mit einem großen Sprossenfenster umgebaut. Die Fassade zeigt auf der linken Seite zweiflügelige Holzfenster mit profilierten Kämpfern und vertikal geteiltem Oberteil. Das Haus wurde 1988 restauriert und unter Denkmalschutz gestellt, da auch dieses Gebäude – wie das an der Spissenagelstraße 108 (Nr. 5) – ein typisches Beispiel für die ursprüngliche Bebauung der Dortmunder Marken darstellt.

Wir nehmen die Böschung hoch zur Kirchhörder Str., überqueren diese, gelangen über Osthoffweg / Dahmsfeldstr. und rechts Patroklusweg zum (26) Truxhof und der (27) danebenliegenden Kirche St. Patroklus.
Truxhof: Der Hof “Hourthe” wird in der Mitte des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnt und gehörte zur Benediktinerabtei Deutz bei Köln. Er wurde auch Kirchhörder Hof bzw. nach der Kirche Patroklushof, später abgekürzt Trucks- oder Truxhof genannt. Das Hofgut umfasste ehemals auch den benachbarten Kotten Mertmann. Lehnsherren waren vermutlich bis in das 16. Jahrhundert die Grafen von Dortmund, anschließend die Herren von Unna und bis 1803 die Herren von Syberg zu Wischlingen. Ab 1813 folgten bürgerliche Eigentümer. Seit rund 100 Jahren wird der Truxhof nicht mehr landwirtschaftlich genutzt. Um 1980 entstand auf dem Gelände eine moderne Wohnanlage, von der nur noch das in Fachwerkbauweise errichtete Wohngebäude an den ehemaligen “Trux-Hof” erinnert.

Kirche und Kirchhof:
Die heutige evangelische Kirche wurde zwischen 1789 und 1807 an Stelle einer alten, baufälligen errichtet. Wegen der Ähnlichkeit des Kirchturms mit dem von St. Reinoldi in Dortmund wird sie im Volksmund auch “Klein Reinoldi” genannt. Der christliche Märtyrer Patroklus wurde wahrscheinlich 259 unter Kaiser Valerian in Troyes enthauptet. 960 holte Erzischof Bruno von Köln die Reliquien in seine Stadt. 964 wurden sie von Köln nach Soest überführt. Dabei machte man im heutigen Kirchhörde auf dem Truxhof Rast. Als 1951 eine neue katholische Kirche am Truxhof 9 errichtet wurde, erinnerte man sich an den Heiligen Patroklus und gab der Kirche den Namen St. Patrokli. In der Kirche gibt es ein Patroklus-Reliquiar, das man schon 1866 dem Patroklus-Schrein in Soest entnommen hatte. Wie die anderen – in der Abhängigkeit von St. Reinoldi stehenden – Pfarrkirchen im Dekanat Dortmund besaß im 14. Jahrhundert die Patrokluskirche das Tauf- und Begräbnisrecht. So ist die Kirche von einem Totenhof umgeben, der noch immer genutzt wird. In den Gruftbereichen der alteingesessenen Familien und der Pfarrer blieben Grabsteine oftmals lange stehen. Die Grabmäler reichen bis in die frühe nachreformatorische Zeit zurück. Aus dem Jahr 1584 stammt der älteste Grabstein für Peter tho Holthusen, eine oben gerundete Grabstele aus Sandstein mit einer Renaissancerosette. In der Rose wird die schnelle Vergänglichkeit des Lebens gesehen; in der Wiederkehr der Blüte sieht man einen Hinweis auf das ewige Leben. Bei den denkmalgeschützten Steinen herrscht diese Grabsteinform vor. Es gibt auch Doppelstelen für Ehepaare. Im Barock wurde der Bogen am Kopf der Steine mit einem Engelskopf, einem Wappen oder einem schlichten Kreuz versehen. Aus der Biedermeierzeit hat sich ein Grabstein erhalten. Auf ihm ist als Symbol für den Glauben an die Dreieinigkeit ein Dreieck mit einem Auge dargestellt, das von einem Strahlenkranz und Sternen umgeben ist. Viele Grabsteine weisen Bibelsprüche oder religiöse Tröstungen auf.

Von der Kirche wenden wir uns zu den Geschäften an der Hagener Str., überqueren diese, biegen gleich rechts in Am Dimberg ab, fahren in den Klöcknerweg und über die Eisenbahn bis zur Schneiderstr. Hier links, gleich rechts Mettestr., rechts Lütgenholthauser Str. bis wir oben links in den Rebhuhnweg abbiegen. Dieser führt direkt auf die Straße Froschloch zum (28) Jugendheim Froschloch.
Jugendheim und Schwimmbad: Der um 1920 errichtete, verbretterte, heute denkmalgeschützte Fachwerkbau besteht aus zwei zweigeschossigen Bauteilen und einem eingeschossigen, verbindenden Saaltrakt. Die Bauten besitzen mit Pappe gedeckte Satteldächer, der Saaltrakt trägt einen verschieferten Dachreiter. An den zweigeschossigen Flügeln befinden sich umlaufende Gurtgesimse, der Haupteingang wird von kannelierten Holzpilastern gerahmt. Der Komplex stellt ein schönes, zeittypisches Beispiel für Fachwerkbau an repräsentativen öffentlichen Gebäuden dar. Die Lehrgangs- und Bildungsstätte "Froschloch" kann über den Stadtsportbund Dortmund gebucht werden. Wenn wir bis in den Wendehammer hinter dem Haus fahren, haben wir von hier eine gute Aussicht auf das Gelände des jetzigen Naturfreibades Froschloch. Das ursprüngliche Bad wurde wurde in den 1920er Jahren angelegt.

Gegenüber vom Eingang des Jugendheimes begeben wir uns in die Wacholderstr. und biegen gleich in den Weißdornweg ab. Rechts folgen wir der Grotenbachstr. über die Ampel geradeaus auf den (29) städtischen Friedhof Hombruch.
Dieser wurde 1895 angelegt. An der Wegekreuzung mit den Gräbern der Kriegstoten von 1914-18 wenden wir uns nach rechts und sehen rechts das Grab der Familie Baumeister. Es ist mit der figürlicher Rundplastik vom Jugendstil geprägt. Etwas weiter steht das Grabmal der Familie Severing von 1903 mit historistischen Stilmerkmalen: Der Aufsatz aus Sandstein zeigt die Symbole für Glaube, Hoffnung, Auferstehung (Kreuz, Anker, Palmzweig). Dagegen präsentiert die schwarze Granitstele mit Goldschrift zum Andenken an den 1931 in Ausübung seines Sports verunglückten Radrennfahrers Kumpmann volkstümliche Schmuckfreude: ein Lorbeerkranz umrahmt die Darstellung eines Rennfahrers auf einem Fahrrad. Dieses Grabmal steht hinten noch etwas weiter. Vom Weg aus sehen wir nur die Rückseite.

Wir kehren zum Friedhofseingang zurück, wenden uns nach rechts, überqueren dort an der Fußgängerampel die Löttringhauser Str, und fahren in die Domänenstr., die uns direkt zum Ausgangspunkt, dem Marktplatz Hombruch führt.

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