Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Dortmund e. V.

Stellungnahme des ADFC Dortmund

Zu den geplanten Personalverschiebungen vom Tiefbauamt zur Immobilienwirtschaft

Illustration Radweg

Der ADFC Dortmund ist irritiert angesichts der Überlegungen von Oberbürgermeister Kalouti und Baudezernent Rybicki, die Bereiche Verkehrswege und -bauten aus dem Tiefbauamt herauszureißen. Derartige Überlegungen sind ganz offensichtlich die Antwort auf das Scheitern beim Versuch, die Tiefbauamtsleiterin auf einen unbedeutenden Posten abzuschieben. Da hätte der ADFC sich eine souveränere Reaktion des Oberbürgermeisters gewünscht.

Durch eine derartige Verlagerung werden ohne Not zusätzlich Schnittstellen geschaffen und Prozesse verlangsamt. Zwei Abteilungen, die fachlich gesehen ins Tiefbauamt gehören, gegen den Willen der Betroffenen einfach zu einem anderen Amt zu verschieben, zeigt die mangelnde Wertschätzung gegenüber vielen engagierten Mitarbeitenden.

Für den ADFC ist der zentrale Punkt der weitere Bestand des Verkehrswendebüros mindestens in der momentanen Besetzung. Nur dann kommt der Radverkehr endlich etwas voran. Hierzu gibt es offenbar Überlegungen, im Zuge der Haushaltskonsolidierung massiv den Rotstift anzusetzen. Selbst rein finanziell betrachtet, wäre das kontraproduktiv, weil es für viele vom Verkehrswendebüro geplante Projekte wie die Velorouten und den Radschnellweg 1 (RS 1) Fördermittel gibt.


https://dortmund.adfc.de/neuigkeit/stellungnahme-des-adfc-dortmund

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