Bricht der Veloroute Eving
Velorouten Demo des Seniorenbeirates und ADFC

Gleich zu Beginn der Tour begrüßte der stellvertretende Bürgermeister Daniel Tebrügge in Brechten die Teilnehmenden. Er bekräftigte seine Unterstützung für das Konzept der Velorouten, bedauerte jedoch die langsame Umsetzung der Projekte. Ein kritisches Wort hatte Heide Kröger-Brenner vom ADFC Dortmund für die aktuelle Verwaltungsstruktur: „Die geplante Zerschlagung des Tiefbauamtes wird die Umsetzung der Radwege sicher nicht beschleunigen“, so Kröger-Brenner.
Über 60 Räder setzen sich dann zum 1. Etappen Ziel in Bewegung.
Die AWO Holzheck hatte zur ersten Etappe eingeladen. Nach der Begrüßung durch Mirko Pelzer machte der ADFC die Anwesenden auf den aktuellen Fahrrad-Klima-Test (www.fkt.adfc.de) aufmerksam, an dem sich alle aktiv beteiligen können.
Die Gruppe wuchs auf mittlerweile 70 Teilnehmende an, bevor es weiter zum Nordmarkt ging. Dort berichtete Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum von einer schlechten Nachricht für die Radverkehrspolitik: Das für dieses Jahr geplante Teilstück der Veloroute in der Krimstraße wird aufgrund von Geldmangel nicht 2026 umgesetzt. Auch sie zeigte sich skeptisch gegenüber der geplanten Neustrukturierung des Tiefbauamtes.
Die nächste und letzte von insgesamt 8 Velorouten Demonstrationen des Seniorenbeirates und ADFC findet am 9.10.2026. Start in Scharnhorst 16 Uhr.
Die Organisatoren hoffen auf eine hohe Beteiligung, um auch in der letzten Etappe deutlich zu machen, dass der Ausbau der Radinfrastruktur für viele Dortmunder ein hohes Priorität hat.
Fotos: ADFC (Georg Hessbrügge)