Endausbau der Hohenbuscheiallee

 

Radverkehr sicher führen

 

Über die Verkehrssituation auf der Hohenbuscheiallee ist in der örtlichen Presse immer wieder berichtet worden, zuletzt am 8. Juli 2022. Der ADFC hat sich intern immter wieder mit dem Thema befasst. Zu den jetzt bestehenden Möglichkeiten gibt es folgende Überlegungen:

- Die Hohenbuschei - Gmbh will auf der Nordseite der Hohenbuschei-Allee einen Radweg anlegen, damit der schmale Weg hinter dem Entwässerungsgraben wieder "allein den Fußgängern" gehört. Das entspricht nicht dem geltenden Radverkehrsrecht, denn Kinder bis zu 8 Jahren müssen, bis zu 10 Jahren dürfen auf Gehwegen fahren. Der Weg muss verbreitert werden, z.B. auf  2 m wie der Gehweg auf der Südseite. Dafür muss wahrscheinlich der B-Plan geändert werden, ein Beschluss der Bezirksvertretung Brackel wird nötig sein.

- Im B-Plan sind für den Radverkehr beidseitig sogenannte Schutzstreifen von je 1,5 m vorgesehen bei einer Restfahrbahnbreite von 4,5 m. Wegen der Parkplätze auf der Südseite ist dort ein Sicherheitsstreifen erforderlich, doch dafür reicht die Fahrbahnbreite nicht. So könnte nur ein Radweg, der oben erwähnte auf der Nordseite angelegt werden. Die Radfahrenden würden sich dann aber fragen, warum es keinen Radweg auf der Südseite gibt und möglicherweise den auf der Nordseite auch in Gegenrichtung befahren. Ein eigenständiger Radweg, ein Radfahrstreifen mit der Sollbreite von 1,85 m, abmarkiert mit einer breiten durchgängigen Linie, ist auch gar nicht möglich. Dann vebliebe eine Restfahrbahn von nur 5,65, die damit zu schmal wäre, für den Kfz-Verkehr. So wäre auch nur ein Radfahrschutzstreifen mit einer schmalen, unterbrochenen Linie möglich, der auch vom Autoverkehr befahren werden darf. Wenn der nördliche Gehweg verbreitert wird, entfällt für Kinder die Notwendigkeit, auf der Fahrbahn Rad zu fahren. Damit das Radfahren für alle anderen auf der Nordseite nicht durch parkende Autos behindert wird, muss dort durch geeignete Maßnahmen das Parken untersagt werden.

- Auf der Nordseite ist nicht nur die Verbreiterung des schmalen Gehwegs nötig, sondern beim Ausbau der Straße  muss auch der Grünstreifen  an mehreren Stellen geöffnet und  befestigt werden, um einen Überweg auf die/ von der anderen Straßenseite zu ermöglichen, zum Beispiel zum Fuß-/Radweg zum Nahversorger "Netto".

- Letztlich muss auch der Trampelpfad über den Grünstreifen in Höhe Herbert-Scholtisek-Weg muss zu einem befestigten Überweg ausgebaut werden, schon um ganz direkt gegenüber den Kinderspielplatz erreichen zu können.

Karl-Heinz Kibowski, Arbeitsgruppe Verkehrspolitik beim ADFC-Dortmund

Fotos: Kibo

 

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https://dortmund.adfc.de/neuigkeit/endausbau-der-hohenbuscheiallee

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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